WAS GIBT´S NEUES?

Als ich in den 70er Jahren ein Kind war, war das Erdbeerbeet in unserem Garten obligatorisch. Selten hat meine Oma so viele Erdbeeren zusammen gekriegt um am Wochenende einen Kuchen zu belegen, weil ich vorher die süßen Früchtchen schon direkt vom Strauch genascht hatte... Ich erinnere mich genau an den Geschmack: frisch und süß-sauer und herrlich aromatisch. Also für Kinder gibt es nichts schöneres als eigene Erdbeeren im Garten zu haben. Und das ist gar nicht so schwierig:

In Bezug auf Klima und Boden sind Erdbeerpflanzen verhältnismäßig anspruchslos. Sie bevorzugen aber sandig-humose, durchlässige Böden. Ein lehmiger Untergrund ist für den Anbau weniger geeignet. Die meisten Früchte bilden Erdbeeren an einem sonnigen Platz.

Erdbeeren lieben Böden, die mit organischem Material, wie zum Beispiel Stroh oder Mist, bedeckt sind. Solche organische Zugaben bewirken eine Strukturverbesserung des Bodens. DIe Feuchtigkeit der Erde bleibt konstant, es wachsen weniger unerwünschte Kräuter zwischen den Erdbeerpflanzen.

Heuer hat sich die Erntezeit der Erbeeren, aufgrund der niedrigen Temperaturen etwas nach hinten verschoben. Ich freu mich aber jetzt schon auf die ersten Früchte!

Meine Eltern haben übrigens immer ein paar Erdbeerpflanzen auf ihrem Balkon und so kann man herrlich davon naschen oder ein paar Beeren direkt ins Proseccoglas geben, wenn man Abends auf dem Balkon feiert. Zum Sommer gehört sie einfach dazu: DIE ERDBEERE!


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Auch in diesem Jahr hat unser Gartenbauverein wieder die Ortsmitte von Schwarzach und die Brücke in Schmeilsdorf mit bunt blühenden Blumenkästen verschönert. Herzlichen Dank gilt den fleißigen Helfern, welche die Blumenkästen fachgerecht und sicher angebracht haben. Ebenso herzlichen Dank an Alle, die mit der Pflege und dem Gießen der Blumenkästen betraut sind. Ich freu mich immer über den herrlichen Blumenschmuck, wenn ich Sommer daran vorbei fahre!

Die Pflanzen stammen übrigens von der Gärtnerei Rossband in Burghaig.



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Bei der Wahl zur „Giftpflanze des Jahres“ kam erstmals eine Art aus der Kategorie „giftige Nahrungspflanze“ zum Zug: der Schlafmohn (Papaver somniferum). Diese ursprünglich in Zentral- und Kleinasien beheimatete, einjährige Pflanze liefert ihre Samenkörner für Semmeln und Kuchen wie auch für die berauschenden Drogen Opium und Morphium. Deren giftigen Alkaloide lassen sich durch Einritzen der unreifen Saatkapseln gewinnen. Sie sind in allen Pflanzenteilen in hohem Maße enthalten – außer in den Samen, die sich in diesen Kapseln befinden. Diese können deshalb sogar von Kindern bedenkenlos verzehrt werden.

Schlafmohn darf ebenso wie Hanf im Garten nicht angebaut werden. Allerdings steht er keinesfalls unter ähnlich rigoroser Kontrolle wie Hanf. Aufmerksame Beobachter finden Schlafmohn nicht nur an Schuttplätzen oder Ackerrändern, sondern auch in einigen Vorgärten oder zwischen den Gemüsebeeten recht häufig. In der Regel nimmt niemand Anstoß daran. Genutzt wird er auch selten – Schlafmohn dient mit seinen leuchtenden Lila- und Rottönen und dem türkisblauen, bewachsten Laub eher als Zierpflanze. Englische oder französische Saatgutkataloge bieten überdies prächtig gefüllt blühende Sorten in allen Farben an.


Ich muss zugeben, auch ich wandle am Rande der Illegalität - denn ich habe vor drei Wochen in ein frei gewordenes Beet Mohn gesät... er ist einfach zu schön!



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